Carport als sicheren Stellplatz auch für das Fahrrad nutzen

Auch wenn ein Carport per Definition eigentlich für Autos geschaffen wurde, auch wenn es sich dabei nur im sprichwörtlichen Sinn um einen (sicheren) „Hafen“ handelt, lässt sich ein solcher Unterstand durchaus auch für zahlreiche andere Zwecke nutzen. Was bietet sich in diesem Zusammenhang an und welche Möglichkeiten gibt es, den vorhandenen Raum möglichst sinnvoll zur Unterbringung von zweirädrigen Fortbewegungsmitteln zu nutzen?

Grundsätzlich lassen Carports unterschiedlichste Nutzungsarten zu

Zunächst einmal ist ein Carport nichts Weiteres als ein mehr oder weniger gut geschützter, zumindest teilweise offener Unterstand, der, sofern kein Fahrzeug darunter parkt, mannigfaltige Nutzungsarten zulässt. Beispielsweise auch eine überdachte Aufenthaltsfläche oder eine Outdoor-Lounge im Garten. Je nach Konstruktion und Ausstattung kann ein Carport als zusätzlicher Nutzraum, als Lagerfläche oder auch als Hobbyraum dienen, prinzipiell sind die Möglichkeiten unbegrenzt.

In diesem Artikel geht es allerdings nicht um eine „Zweckentfremdung“ in dieser Dimension, vielmehr soll es bei der Funktion als Stellplatz, allerdings explizit für Fahrräder, bleiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob bereits ein Fahrzeug unter dem Carport Platz findet, oder ob die Fläche bislang ungenutzt ist.

Warum Fahrräder unter dem Carport gut aufgehoben sind

Für Fahrräder ist ein überdachter, vor Witterung geschützter Unterstand bzw. Stellplatz genau so sinnvoll, wie es bei Autos der Fall ist. So stehen die Räder jederzeit trocken, sie sind schnell zugänglich und müssen nicht zunächst aus dem Keller oder der Garage geholt werden, und zudem bestehen unterschiedliche Möglichkeiten, das Fahrrad oder die Fahrräder auch effektiv gegen Diebstahl zu sichern. Wie also lässt sich ein bereits vorhandener Carport optimal als Fahrradunterstand nutzen?

Vom Fahrradstellplatz zum vollwertigen Fahrradbereich

Neben dem einfachen Abstellen und Abschließen des Fahrrads unter dem Carport an einem Fahrradständer oder einer sicheren Halterung lässt sich der vorhandene Platz auch zu einem expliziten Fahrradbereich ausbauen. Dafür stehen je nach individuellen Ansprüchen und persönlichen Vorstellungen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Um Fahrräder möglichst platzsparend aufzubewahren, empfehlen sich beispielsweise Wandhalter oder Deckenhalter, die nicht nur praktisch sind, sondern auch Bodenfläche sparen. Bei besonders hochwertigen Fahrrädern bietet es sich unter Umständen an, einen abschließbaren Bereich oder eine Fahrradbox unter dem Carport zu errichten.

Sofern es sich um ein E-Bike oder mehrere E-Bikes handelt, ist es auch vorstellbar, einen Ladeplatz einzurichten, um das Laden direkt am Stellplatz zu ermöglichen. Darüber hinaus bietet es sich auch an, einen kleinen Werkstatt-Bereich mit Werkzeug und Ersatzteilen einzurichten, um auch kleinere Reparaturen oder auch die Fahrradpflege direkt vor Ort vornehmen zu können.

Fazit

Wie bereits erwähnt, gibt es fast keine Grenzen, wenn es darum geht, einen bestehenden Carport zu einem Unterstand für Fahrräder umzugestalten. Zudem gibt es auch spezielle Bikeports, die von Beginn an für Fahrräder ausgelegt sind. Wie man einen solchen Bikeport auch in Eigenregie bauen kann und welche Bauvorschriften dabei beachtet werden müssen, kann man hier nachlesen.